Die internationale Kinderkunstausstellung soll den kulturellen Austausch zwischen Kindern unterschiedlichen Glaubens, verschiedener Nationalitäten und sozialer Herkunft fördern. An dem Projekt haben sich auch Kinder der Matøídouška - Tschechische Schule ohne Grenzen beteiligt. Die Ausstellung wird organisiert von Albatros e. V. und steht unter der Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters Pankow Matthias Köhne, unterstützt vom Kultursponsoring der Metzger GmbH.
Eröffnung: Dienstag, 1.6., 17 Uhr
Dienstag, 1.6. bis Sonntag, 25.7., Mo-Sa 10-20 Uhr, So 16-20 Uhr
Jan Mancuska: Everything that really is, but has been forgotten
Für seine Ausstellung hat Jan Mancuska drei neue Arbeiten konzipiert, die sich zwischen den Medien Grafik, Textarbeit, Skulptur, Installation und Film bewegen. Rekonstruktion, Assoziation und Aufbruch sind hierbei Wahrnehmungstechniken, welche die einzelnen Arbeiten miteinander verbinden und in Beziehung setzen.
Mit der Installation Notion in Progress nimmt Jan Mankusca eine signaturhafte Beschreibung von Raum vor. Im Zentrum der Arbeit stehen die drei Worte „Cine“, „Mato“ und „Graphy“, die der Künstler in verschiedenen Medien und Materialien - als frei stehende Holz-Skulptur, als Wand-Projektion und als Bodengrafik - im Ausstellungsraum positioniert hat. Der auf drei Projektoren präsentierte 16mm-Film Postcatastrophic Story umkreist eine dokumentarische Berichterstattung, die aus der Sicht von fünf Protagonisten dargestellt wird. Bei dem Film-Objekt Theater X wird der Betrachter schließlich zu einem übergeordneten Betrachter der dargebotenen, filmischen Szene und des Objektes. Bis Sonnabend, 31.7., Dienstag – Sonnabend 11.00 – 18.00 Uhr
Galerie Meyer Riegger Berlin, Friedrichstraße 235, 10969 Berlin
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AUSTELLUNG
Vladimír Skrepl: Radost svádí – Die Freude verführt
Skrepls faszinierendes Werk umfasst Malerei, Collagen, Assemblage, Zeichnungen, Objekte und Installationen. In der Ausstellung werden seine neuesten Arbeiten gezeigt. Das bildnerische Universum des Künstlers setzt sich mit den tiefsten Sehnsüchten des Menschen auseinander. Es geht ihm um „Veränderung der Menschen, unterbewusste Sexualität, Glaube, Deformation, etwas zwischen Mann und Frau, Tier und Landschaft, Dekor und Sinn.“ Er klebt Karton, Zeitungsausschnitte, Textilien auf die Leinwand auf, baut Objekte wie z.B. Knöpfe oder Masken mit ein und legt über die heterogene Materialstruktur mehrere Farbschichten von oft kontrastreicher Palette. Die Strukturen und Schichten bleiben unverhüllt, so dass energiegeladene Werke entstehen, die zwischen Tafelbild und Hochrelief anzusiedeln sind. Mit seinen progressiven und provokanten Werken bricht er ästhetische Normen auf. Das Prozesshafte und Gestische seiner Malerei bleibt für den Betrachter spürbar und macht Skrepl zu einer singulären Künstlerpersönlichkeit unserer Zeit.
Vladimír Skrepl wurde 1955 im tschechischen Jihlava geboren. Nach dem Studium der Kunstgeschichte schlug er einen autonomen künstlerischen Weg ein. Seit 1994 ist er Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Prag. Skrepl zählt zu den wichtigsten tschechischen Künstlern seit den achtziger Jahren. Er lebt und arbeitet in Prag.
DJ Hr. Kaiser lädt wieder ein zu Easy-listening und Bigbít aus der Tschechoslowakei, Polen und der DDR.
Donnerstag, 12.8., ab 21.00 Uhr
Sharon Stonewall Bar, Kleine Präsidentenstraße 3, 10178 Berlin
Eintritt frei
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Konzert und Ausstellung
weit entfernt von cool – dlouhá cesta ke cool
Die Veranstaltung weit entfernt von 'cool' präsentiert in do-it-yourself Manier an einem Abend Musik, Film und Foto vorrangig tschechischer Künstler. Die subjektive Sicht der jungen Generationen auf die Tschechische Republik und ihre Kultur und das Leben soll dabei in freier Assoziation zum Motto dargestellt werden.
Ab 15 Uhr wird es eine Fotoausstellung mit Bildern von Amateuren und Profis geben, die ihre Ansichten aus und auf Tschechien präsentieren. Parallel dazu zeigen die Kurzfilmanimateure Cattle Show Crisis ihre Stop-Motion Science Fiction Dramen.
Ab 21 Uhr beginnt das Konzert mit den tschechischen Bands Sporto, Gaffa und OTK.
Sporto sind so radikal, wie narzisstisch. Sie verwursten in ihrer Musik Postpunk, Elektro, Hip Hop und Pop zu ihrem ganz eigenen Stil. Die Band OTK ist ebenso ambivalent. Die merkwürdigsten Instrumente werden vermischt zu einem Mix aus Pop, Jazz, Postpunk und Singer-Songwriter. Gaffa verkörpern hingegen den fleischgewordenen Minimalismus. Dabei lassen sich Punk, New Wave, Two Step und Mädchenchor gleichermaßen in ihrer Musik finden.