Am 19.11. bieten wir ab 16.30 in Zusammenarbeit mit dem Architekturmuseum TUM eine Führung durch die Ausstellung an.
Mit freundlicher Unterstützung von Zipp – deutsch-tschechische Kulturprojekte, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.
Die moderne Entwicklung der Stadt Zlín ist in den Jahren 1923 – 1938 eng mit den Namen Tomáš und Jan Antonín Baa verbunden. Als der Standort der ersten Schuhfabrik der Firma Baa wurde Zlín zu einer Modellstadt, in der die Bildung, die Arbeitsorganisation, das private Leben, und die Architektur, bzw. Stadtplanung einem einzigen Ziel unterordnet waren: dem ökonomischen Profit. Das alle Lebens- und Arbeitsbereiche umfassende Gesellschaftkonzept von Baa und die funktionalistische Architektur von Zlín ziehen auf sich immer wieder das Interesse und die Bewunderung von Politikern und Architekten.
Den unterschiedlichen Aspekten des „Phänomen Zlín“ wurde dieses Jahr die Ausstellung Phänomen Baa in der Prager Nationalgalerie gewidmet, die ab Herbst 2009 in einer modifizierten Variante im Architekturmuseum der TU München gezeigt wird. Im Mai dieses Jahres fand auch ein internationalles Symposium in Prag und Zlín statt, dass zum ersten Mal die historische Untersuchung mit der Sicht auf die Gegenwart und Zukunft der Stadt kombiniert hatte. Eine Publikation mit den Symposiumsbeiträgen erscheint Mitte November.
In einer Gesprächsrunde im Tschechischen Zentrum München werden noch einmal die einzelne Aspekte dieser modernen industriellen Stadt und die Fragen der Stadtplanung, der Zukunft der modernen architektonischen Erbe und der Wechselbeziehungen zwischen Architektur und Gesellschaft diskutiert. Als Teilnehmer wurden eingeladen: Regina Bittner (Bauhaus Dessau), Ladislava Horòáková (Bezirskgalerie fúr bildende Kunst Zlín), Katrin Klingan (Zipp – deutsch-tschechische Kulturprojekte), Winfried Nerdinger (Architekturmuseum der TU München) und Vladimír Šlapeta (Fakultät für Architektur, VUT Brno).
Mit freundlicher Unterstützung von Zipp – deutsch-tschechische Kulturprojekte, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.
Mehr Informationen auch auf: www.projekt-zipp.de, www.architekturmuseum.de